Flüssigzucker höchster Reinheit wird mit Glukosesirup und ggf. Dickungsmitteln (bei Fertigglasur und Spritzfondant) in einem definierten Verhältnis gemischt. Diese Zuckermischung wird in einem kontinuierlichen Prozess auf einen Trockensubstanzgehalt zwischen 88 und 90 % eingedampft. Dann wird die Zuckerlösung durch schlagartiges Abkühlen zur spontanen Kristallisation gebracht. Durch das Tablieren (Kneten) der Masse bilden sich die nur wenige tausendstel Millimeter großen Zuckerkristalle.
Mit einer Temperatur von etwa 60 °C wird Fondant in Kartons mit Folieneinlage oder in Kunststoffbehälter abgefüllt. Nach drei Tagen ist der Fondant abgekühlt und hat die gewünschte Festigkeit erreicht.
Je nach Verwendungszweck gibt es unterschiedliche Anforderungen an den Fondant. SweetFamily Fondants decken die gängigsten Anforderungen ab. Auf Wunsch stellt Nordzucker auch Fondant-Produkte nach kundenindividuellen Rezepturen her.
Fondant sollte in trockenen Räumen ohne direkte Sonneneinstrahlung bei Raumtemperatur gelagert werden. Die Lagertemperatur sollte möglichst gleichmäßig sein, da die Zuckerkristalle in der Fondantmasse durch starke Temperaturschwankungen zu wachsen beginnen. Damit verliert der Fondant sein cremiges Mundgefühl und den feinen Glanz.
Angefangene Gebinde sollten zügig aufgebraucht werden, damit die Oberfläche nicht verkrustet.