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7. Januar 2016

Nordzucker beendet konzernweit die Kampagne 2015/16

Erträge übertreffen die Erwartungen

Der Nordzucker Konzern hat die Rübenkampagne 2015/16 mit durchschnittlichen Zuckererträgen bei großen regionalen Unterschieden beendet. Die 13 Werke liefen im Durchschnitt 88 Tage und damit deutlich kürzer als in den Vorjahren. In allen Nordzucker-Anbaugebieten wurden 2015 die Flächen für den Anbau von Zuckerrüben stark reduziert, um dem Marktdruck aufgrund von Übermengen zu begegnen.

Die Nordzucker AG, Braunschweig, hat am 1. Januar 2016 die Zuckerrübenkampagne 2015/16 abgeschlossen. Insgesamt verarbeitete das Unternehmen konzernweit in seinen 13 Werken rund 12,5 Millionen Tonnen Rüben (Vorjahr 18,3). Das deutsche Werk Clauen beendete als letzter Standort nach knapp 102 Tagen die Kampagne.

Die Verarbeitungsleistung aller Werke war mit wenigen Ausnahmen über die gesamte Kampagne hinweg sehr stabil. Axel Aumüller, Vorstand Produktion, betont: „Dies ist das Resultat einer zielgerichteten Instandhaltung und Vorbereitung auf möglichst reibungslose längere Kampagnen.“ Auch wenn die Kampagne in diesem Jahr erheblich kürzer gewesen sei, so zähle für die Zukunft vor allem die Produktionskapazität der einzelnen Standorte: „Die diesjährige Kampagne trägt klar die Handschrift des Marktes und zeigt, dass wir beides können: extrem lange Kampagnen wie im Vorjahr, aber auch relativ kurze, wie die diesjährige. Wir können mit Marktschwankungen flexibel umgehen, weil wir über die entsprechenden Technologien verfügen.“

Über alle Länder gesehen liegt der diesjährige Zuckerertrag im langjährigen Mittel. Und dennoch gibt es regional sehr große Unterschiede.

„Gerade die späte Aussaat und das eher feuchte und kühle Frühjahr waren nicht optimal für das Wachstum der Rüben. Ab dem Spätsommer konnte die Rübe dann vielerorts aufholen“, fasst Agrarvorstand Dr. Lars Gorissen das Anbaujahr zusammen. „Vor diesem Hintergrund sind die überdurchschnittlichen Hektar-Erträge in Deutschland und Dänemark besonders erfreulich.“

Die Ergebnisse in der Übersicht nach Ländern:

Deutschland
Nach durchschnittlich 97 Kampagnetagen geht für die fünf deutschen Werke eine sehr gute Kampagne zu Ende. Mit rund 13,0 Tonnen Zucker je Hektar (Vorjahr 14,3) liegen die Erträge trotz einer verzögerten Aussaat und einem mühsamen Start damit über den Erwartungen. Gute Rübenqualitäten bis zum letzten Tag erleichterten die Verarbeitung in den Werken.

Dänemark
Auch die Kampagne in den beiden dänischen Werken verlief nach der Anlaufphase weitgehend störungsfrei. So konnten 13,1 Tonnen je Hektar Zucker (14,2) gewonnen werden. Auf stabilem Niveau verarbeiteten die beiden Werke Nakskov und Nykøbing in durchschnittlich 82 Tagen auch hier überdurchschnittliche Hektarerträge bis zum 23. Dezember.

Schweden
Die Kampagne im Werk Örtofta war in diesem Jahr wegen der Flächenreduktion zwar kurz, die Erträge lagen aber auf einem gut durchschnittlichen Niveau. Mehr als eine Million Tonnen Rüben verarbeitete das Werk in Schweden an 73 Kampagnetagen mit einem Zuckerertrag von 10,8 Tonnen je Hektar (Vorjahr: 12,2).

Finnland
Als erstes Werk im Konzern beendete Säkylä in Finnland bereits im November die Kampagne mit einem eher unterdurchschnittlichen Ergebnis von 5,3 Tonnen Zuckerertrag je Hektar (7,6). Grund hierfür waren ein regenreicher Sommer und früh einsetzende Nachtfröste. Insgesamt 56 Tage dauerte die nahezu störungsfreie Verarbeitungsphase.

Litauen
Das Werk Kedainiai in Litauen lief auf hohem Niveau an 81 Kampagnetagen bis in den Dezember. Trotz recht wechselhafter Witterung mit einem extrem trockenen Sommer und Herbst konnten Zuckererträge auf durchschnittlichem Niveau von 9,6 Tonnen je Hektar (11,9) erzielt werden.

Polen
In Polen spielte in diesem Jahr die Witterung  nicht mit. Eine extreme Trockenheit führte zu deutlich unterdurchschnittlichen Erträgen. Mit im Schnitt 10,0 Tonnen Zuckerertrag je Hektar wurde das gute Niveau des Vorjahres (11,9) nicht erreicht. Die Kampagne dauerte durchschnittlich 81 Tage und endete am 25. Dezember.

Slowakei
97 Tage lang bis zum 23. Dezember lief die Verarbeitung im slowakischen Werk in Tren?ianska Teplá ohne jegliche Probleme. Dabei lagen die Zuckererträge mit 9,9 Tonnen je Hektar (12,6) deutlich unter dem Vorjahr, aber immer noch im langjährigen Mittel.

Pressemitteilung als PDF

Hintergrund
Der Nordzucker Konzern mit Hauptsitz in Braunschweig ist Europas zweitgrößter Zuckerhersteller und produziert darüber hinaus Bioethanol sowie Futtermittel aus Zuckerrüben. Europaweit bilden 18 Produktions- und Raffinationsstätten technisch, logistisch und geographisch ein Fundament für den weiteren Erfolgskurs. Etwa 3.300 Mitarbeiter engagieren sich konzernweit für exzellente Produkte und Services.

 

Bei Rückfragen können Sie sich gern telefonisch oder per Mail bei Frau Tanja Schneider-Diehl melden.
Fon: +49 531 2411-314
Mail: Tanja.Schneider-Diehl{@}Nordzucker[.]com

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