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    Pressemitteilungen

    Braunschweig 27.01.10

    Nordzucker Konzern schließt Kampagne in 16 Werken ab

    Rekordjahr in nahezu allen Regionen

    Mit erfreulich guten Ergebnissen ging im gesamten Nordzucker Konzern die Zuckerrübenkampagne zu Ende. Das schwedische Werk Örtofta beendete als letztes Werk am 23. Januar 2010 die Verarbeitung. Zwischen 67 und 133 Tagen dauerte in den Regionen Zentraleuropa, Nordeuropa und Osteuropa die Kampagne.

    Über 17 Millionen Tonnen Rüben wurden dabei in 16 Werken rund um die Uhr verarbeitet. „Wir hatten in nahezu allen Regionen gute bis sehr gute Voraussetzungen, um Zucker von höchster Qualität zu erzeugen. Die Kampagne hielt in allen Konzernregionen naturgemäß einige Herausforderungen für uns bereit – wir haben sie gemeistert, das war eine großartige Leistung“ unterstrich Produktionsvorstand Axel Aumüller. Vor allem das frostige Wetter mit zum Teil heftigen Schneefällen und unbefahrbaren Wegen stellte neben einigen technischen Problemen besondere logistische Anforderungen vor allem an die Mitarbeiter in den Werken, an Landwirte und Transporteure. „Mit vereinten Kräften und guten Konzepten haben wir unsere Rüben in bestem Zustand verarbeiten können“, hob Dr. Niels Pörksen, Vorstand Agrar hervor.

    Zentraleuropa
    Für die Region Zentraleuropa (Deutschland) war das Rübenjahr in mehrfacher Hinsicht ein Ausnahmejahr. Hohe Ernteerträge mit hohen Zuckergehalten haben der Kampagne in Norddeutschland ihren eigenen Stempel aufgedrückt. Über zwölf Tonnen Zucker pro Hektar (Vorjahr 11, 4) konnten so gewonnen werden.

    Rekordjahr bei Nordic Sugar
    Die Tochtergesellschaft Nordic Sugar bestritt in Dänemark eine Rekordkampagne mit Spitzenerträgen: 12,6 Tonnen Zucker (11,4) waren es im Durchschnitt. In Schweden lagen die Erträge ebenfalls erfreulich hoch bei 10,6 Tonnen (9,3). Finnland mit 6,6 (5,7) und Litauen mit 8,0 (7,3) konnten sich gegenüber dem Vorjahr signifikant verbessern.

    Osteuropa auf Kurs
    Beständig gute Witterung sorgte für beste Wachstumsbedingungen in Polen und der Slowakei. In Polen wurden rund 10,5 Tonnen Zucker pro Hektar eingefahren (7,6). In der Slowakei herrschten ähnlich positive Verhältnisse in der Vegetation. Der Ertrag waren 10,2 Tonnen Zucker pro Hektar (10,9). In Serbien fielen die Erträge aufgrund einer lang anhaltenden Trockenheit eher mäßig aus: 7,6 Tonnen Zucker konnten hier pro Hektar erzielt werden (8,9).

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