Nordzucker Logo
print

» Geschichte

Tradition Zucker

Die ersten Zuckerfabriken im deutschsprachigen Raum entwickelten sich durch Napoleons Kontinentalsperre. Denn diese hatte zur Auswirkung, dass kein Rohzucker importiert werden konnte. Doch die eigentliche Gründerphase begann in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts. Viele der heutigen Nordzucker-Werke haben ihre historischen Wurzeln in dieser Zeit. Das Herzogtum Braunschweig wurde im 19. Jahrhundert zum größten deutschen Rübenzuckerproduzenten außerhalb Preußens. Im Jahr 1891 gab es dort 406 Unternehmen, bevor ein Konzentrationsprozess einsetzte. Die Gründe waren die Ausweitung des Bahnnetzes, die kontinuierlichen Modernisierung der Fabriken und deren steigende Verarbeitungskapazität.

Nach 1950 kam es vor allem durch die Teilung Deutschlands zur Neuordnung der Zuckerindustrie. Der Verdichtungsprozess und die Konzentration auf wenige Zuckergesellschaften bis hin zur Nordzucker AG in Norddeutschland halten an.

Meilensteine der Entwicklung Nordzuckers und wichtige Ereignisse, die das jeweilige Geschäftsjahr prägten, finden Sie in dieser Übersicht.

2011

Ertragsoffensive 20 20 20 gestartet
Um die Wettbewerbsfähigkeit der Zuckerrübe als Feldfrucht langfristig regional und überregional zu stärken, hat Nordzucker das Projekt 20 20 20 ins Leben gerufen. Ziel ist es, 20 Prozent der Rübenanbauer in allen Nordzucker-Anbauregionen bis 2020 in die Lage zu versetzen, 20 Tonnen Zucker je Hektar zu erzielen.

Gründung Joint Venture
Am 18. März 2011 wurde das Vertriebs- und Marketing-Joint-Venture NP Sweet A/S mit Stevia-Produzent PureCircle Limited, Kuala Lumpur/Malaysia gegründet.

Verkauf Maribo Seed
Maribo Seed: Der verbliebende Teil des Geschäfts (Maribo Seed Spain) wurde im März 2011 verkauft.

2010

Reintegration im Vertrieb
Seit Jahresbeginn steuert Nordzucker sämtliche Vermarktungsaktivitäten wieder im Konzern und aus einer Hand, da mit einer regional verankerten Vertriebsstruktur schneller auf die Besonderheiten der Märkte und die Wünsche der Kunden reagiert werden kann. Von 2007 bis zum 31. Dezember 2009 hatte Nordzucker den Vertrieb für Zentral- und Osteuropa in der Eurosugar, einem Gemeinschaftsunternehmen mit einem englischen und einem französischen Partner, gebündelt. Eine Zusammenarbeit zwischen Eurosugar und dem Vertrieb von Nordic Sugar war kartellrechtlich jedoch nicht möglich, weswegen Eurosugar am 1. Januar 2010 das operative Geschäft einstellte.

Beteiligungen und Tochtergesellschaften
Mit Wirkung zum 10. März 2010 trennte sich Nordzucker von ihrer serbischen Beteiligung Sunoko (vier Zuckerfabriken).
 
Die neu gegründete Gesellschaft Norddeutsche Flüssigzucker GmbH & Co. KG (NFZ) bündelt alle Flüssigzucker-Aktivitäten, die bislang in der Nordzucker GmbH & Co. KG lagen.
 
Die Nordzucker AG ist alleinige Gesellschafterin der eben genannten Vereinigung, die zwei Flüssigzuckerwerke in Nordstemmen und Groß Munzel betreibt.
 
Zum 30. September 2010 veräußerte Nordic Sugar große Anteile ihre Tochtergesellschaft Maribo Seed, die Saatgut produziert und vertreibt.
 
Nach der kompletten Quotenrückgabe in Ungarn im Jahr 2008 wurde im November 2010 beschlossen, auch die verbliebenen Verpackungsaktivitäten am Standort Hatvan (Matra Cukor) schrittweise einzustellen.

Mit Ablauf des 31. Dezember 2010 veräußerte Nordzucker die Hübner-Gruppe, Ehrenkirchen, Anton Hübner GmbH & Co. KG an das Pharmaunternehmen Dermapharm AG. Das Unternehmen beliefert in erster Linie Reformhäuser. Der Verkauf erfolgte im Zuge der Optimierung der Beteiligungsstruktur sowie im Hinblick auf die schwierige Geschäftslage der Hübner-Gruppe.

2009

Auf Expanionskurs: Erwerb von Nordic Sugar
Im März 2009 erwirbt Nordzucker Nordic Sugar (zuvor Danisco Sugar), Europas fünfgrößtem Zuckerproduzenten. Damit wird Nordzucker zum zweitgrößten europäischen Zuckerhersteller. In diesem Jahr trug Nordic Sugar rund 40 Prozent zum Umsatz des Nordzucker Konzerns bei. Infolgedessen wurde der Konzern neu strukturiert und in drei Regionen aufgeteilt: Zentral-, Nord- und Osteuropa. So wurde einerseits die regionale Verbundenheit zu Lieferanten und Absatzmärkten garantiert und andererseits eine effiziente Steuerung ermöglicht.
 
Etablierung einer neuen Konzernstruktur zum 1. August 2009

Zentraleuropa:
Die Nordzucker AG bildet mit fünf Zuckerfabriken und mehr als 1.000 Mitarbeitern den wesentlichen Teil des Geschäfts in Zentraleuropa. Sie zählt zu den drei großen Zuckerherstellern in Deutschland.

Nordeuropa:
Nordic Sugar verfügt über fünf Zuckerfabriken in Dänemark, Schweden, Finnland und Litauen sowie zwei Raffinerien (davon eine Rohrrohzuckerraffinerie) und die in Kopenhagen ansässige Verwaltung.

Nordzucker übernahm außerdem die Nordic Sugar- Tochtergesellschaft Maribo Seed, die Saatgut – im Schwerpunkt Rübensaat – produzierte und vertrieb.

Osteuropa:
Die Nordzucker Polska und Povazsky cukor verfügen über zwei Zuckerfabriken in Polen und eine Zuckerfabrik in der Slowakei. Des Weiteren existieren vier serbische Werke. In Wien wurde im Geschäftsjahr 2009/10 eine neue Dienstleistungsholding für die Region Osteuropa (Nordzucker Eastern Europe GmbH) gegründet.

Programm Ertragskraft plus gestartet
Um die Effizienz im gesamten Konzern langfristig zu steigern, hat Nordzucker ein Programm aufgelegt („Ertragskraft plus“), das darauf abzielt, die Ertragskraft kontinuierlich zu verbessern. Im Fokus stehen 400 bereits identifizierte Maßnahmen, die zu einem dauerhaften Einsparvolumen beitragen sollen. Alle Unternehmensbereiche sind betroffen: Produktion, Marketing & Vertrieb, Einkauf und Personal.

Initiative „Fit for Market 2015“
Auf der Grundlage von vier zentralen Handlungsfeldern beschreibt diese den Weg, auf dem die Nordzucker ihre Ziele verfolgt, verschiedene Aufgaben angeht und sich so fit für den Markt ab 2015 macht.

2008

Auswirkung der Zuckermarktordnung
Zum 31. Januar 2008 hat Nordzucker bereits 13,5 Prozent der deutschen Produktionsquote zurück gegeben. In Polen waren es 13,5 Prozent, in Ungarn 31,6 Prozent und in der Slowakei 10,5 Prozent. Die Rückgabe erfolgte gegen den Zahlungsanspruch auf Umstrukturierungsbeihilfe. Da die in Europa zurückgegebene Menge noch immer nicht ausreichte, legte Nordzucker in der zweiten Welle zu gleichen Konditionen nochmals nach und gab weitere rund sechs Prozent der deutschen Zuckerquote an den Restrukturierungsfonds der EU zurück. Insgesamt ergab sich für Nordzucker in Deutschland somit eine Rückgabemenge von rund 228.000 Tonnen.

Bevor das Werk Güstrow endgültig geschlossen wurde, lief dort die längste Rübenkampagne Nordzucker mit 139 Tagen.

Am 10. März 2008 kündigte der Vorstand der Matra Cukor die Einstellung der Zuckerproduktion aus Rüben an und gab somit die gesamte Quote von rund 146.000 Tonnen zurück. Das letzte Werk der Matra Cukor in Ungarn, Werk Szerencs, wurde geschlossen.  Des Weiteren verzichtete die Beteiligung in der Slowakei in der zweiten Welle auf rund 9.000 Tonnen Quote.

Einstieg in die Rohrrohzuckerraffination
Nordzucker trieb innovative Entwicklungen, Umarbeitung und den Vertrieb von Rohrrohzucker in Polen voran. Dabei wurde am Produktionsstandort Chelmza der Einstieg in die Rohrrohzuckerraffination konsequent forciert, die ab 2009 startete.

Pilotprojekt zur Erzeugung von Biogas
Seit Januar 2008 lief am ehemaligen Zuckerfabrikstandort Groß Munzel eine Pilotanlage zur Erzeugung von Biogas. Ziel des Projekts, das sich bis Ende des Jahres in einer Versuchsphase befand, war es zu prüfen, ob sich aus Rüben und Rübenschnitzeln ganzjährig Biogas erzeugen lässt. Dieses sollte anschließend ins Gasnetz eingespeist werden. An dem Projekt war eine Tochtergesellschaft der E.ON Climate & Renewables GmbH beteiligt.

Konzern-Struktur und Beteiligungen
Die Melasse-Extraktion-Frellstedt stellte 2008 die Melasse- Entzuckerung ein. Dies hatten die beiden Gesellschafter Nordzucker und die Berliner Dr. Wolfgang Boettger-Gruppe beschlossen, da eine wirtschaftliche Produktion von Flüssigzucker aus Melasse dauerhaft nicht möglich ist.
 
Die Nordzucker AG und Danisco A/S schlossen am 14. Juli 2008 eine Vereinbarung über den Erwerb von Danisco Sugar A/S. Der Erwerb stand unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichts- und Kartellbehörden.
 
Die Nordzucker baute damit ihre europäische Marktstellung auf rund 16 Prozent aus und erweiterte das Marktgebiet um eine unmittelbar angrenzende Großregion. Außerdem festigte sie ihre Position als Europas zweitgrößtes Zuckerunternehmen nachhaltig.

2007

Das zweite Jahr der reformierten Zuckermarktordnung
Nordzucker gab mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 27.September 2007 die Zuckerproduktion in Güstrow auf und schloss das Werk Güstrow nach der Rübenkampagne 2007.

Matra Cukor hatte sich zur Rückgabe eines Drittels ihrer ungarischen Quote entschieden. Damit ging die Schließung des Werks Szolnok einher.
 
Konzernstruktur und Beteiligungen
Am 25. Mai 2007 genehmigte das Bundeskartellamt die Gründung der Eurosugar mit Sitz in Paris. Die drei gleichberechtigten Partner Nordzucker, Braunschweig, Cristal Union, Paris und ED&F Man, London bündelten damit ihre europäischen Zuckervertriebsaktivitäten. Seit Oktober 2007 vermarktet das neu gegründete Unternehmen rund zwei Millionen Tonnen Zucker in der EU und beliefert Kunden in Europa.

Zusammen mit dem italienischen Unternehmen SFIR gründete Eurosugar im Oktober 2007 das Joint-Venture ESI, um EU-Zucker und Importzucker in Mittel- und Süditalien zu vermarkten. Zudem bestand ein Joint-Venture mit Greencore plc zur Gründung von Sugarpartners für den Vertrieb in Irland.
 
Am 15.12.2007 wurde die Bioethanolanlage fuel 21 GmbH & Co. KG, eine 100-prozentige Nordzucker-Tochter, in Betrieb genommen. Es ist die erste Anlage in Deutschland, die Bioethanol ausschließlich auf Basis von Zuckerrüben herstellt. Jährlich wurde nun rund 130.000 Kubikmeter Bioethanol in einer „Annexanlage“ im Verbund mit der Zuckerfabrik Klein Wanzleben produziert.
 
Zur Rohstoffversorgung wurden drei Tanks á 160 Kubikmeter Fassungsvermögen in Wanzleben und Nordstemmen zur Kampagne 2007 erstellt.

2006

Konzentration auf Markt und Kernprozesse

Am 30. Juni endet die bisherige Quotenregelung der Zuckermarktordnung.

Die Öffnung für LDC (Least Developed Countries) und AKP (Asien, Karibik, Pazifik) Länder führte zur härterem Wettbewerb im Zuckermarkt. Durch die neue Quotenregelung verlor Nordzucker 200.000 Tonnen Zucker, die Rübenanbaufläche wurde um 15 bis 20 Prozent reduziert. Die Werke in Wierthe und Groß Munzel waren daraufhin von Schließungen betroffen. Nordzucker kaufte 72.000 Tonnen zusätzliche Quote beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Forschung und Entwicklung
Die Arbeiten der InnoSweet GmbH wurden eingestellt. Das genehmigte Kapital von 2002 bis 2007 betrug 50,9 Millionen Euro.

Stärkung der europäischen Marktstellung
Zusammen mit den Partnern Cristal Union (Paris) und ED&F Man (London) beantragt Nordzucker bei der Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission die Gründung einer internationalen Vertriebsgesellschaft.

Nordzucker hielt 51 Prozent an dem Joint Venture mit der Serbischen MKC-Gruppe, die eine jährliche EU-Importquote von 180.000 Tonnen Zucker besaß.

Einstieg in die Bioethanolerzeugung
Mit dem Bau einer Bioethanolanlage in Klein Wanzleben eröffnet sich die Nordzucker ein neues Geschäftsfeld im Bereich nachwachsender Rohstoffe im Marktsegment Biotreibstoffe.

2005

Nordzucker-Konzern
Nordzucker verpflichtete sich, nach dem Corporate Governance Kodex zu handeln und ihre Geschäftsprozesse und aktuellen Kennzahlen regelmäßig nach dem IFRS (International Financial Reporting Standards) zu veröffentlichen.

Im Rahmen einer Kapitalerhöhung wurden Aktien im Wert von 20,6 Millionen Euro gezeichnet. Das genehmigte Kapital bis 2010 betrug 32 Millionen Euro.
 
Die InnoSweet GmbH übernahm die Aufgaben der InnoCenter GmbH
 
Aufhebung der Vinkulierung
Bei Beibehaltung einer bäuerlichen Mehrheit richtete sich das Unternehmen Schritt für Schritt auf externe Kapitalgeber aus.

Einführung neue Produkte
Als neue Produkte werden weiße und braune Miniwürfel für minimale Dosierung sowie die Zuckerträume Vanille, Zimt und Rum eingeführt.

2004

Unternehmensstruktur und Beteiligungen
Die Zucker-Aktiengesellschaft Uelzen-Braunschweig, Uelzen übertrug ihr Vermögen auf die Nordzucker Holding AG

Die Nordzucker GmbH & Co. KG als Vertriebsgesellschaft und das Rechenzentrum Zucker wurden in die Nordzucker AG integriert.

Sweet-Family international
Die EU-weit einheitliche Dachmarke SweetFamily präsentiert alle Haushaltszucker-Spezialitäten der Nordzucker nun auch in Ungarn, Polen und Tschechien im typisch blauen Design.

Das Institut für Technologie der Kohlenhydrate - Zuckerinstitut - e.V. wurde in die InnoCenter GmbH umgewandelt und sollte die Nordzucker durch Entwicklung neuer Produkte und Verfahren beim Ausbau im Bereich „Kompetenz in Süße“ und alternativer Süßungsmittel unterstützen. Ein weiterer Aufgabenbereich war die Unterstützung der Landwirte zum Thema „Nachwachsende Rohstoffe“.
 
InnoSweet GmbH
In der InnoSweet GmbH bündelt Nordzucker die Aktivitäten im Bereich innovative Süßungsmittel wie Polyolen oder künstliche Süßstoffe und Spezialzucker für Lebensmittel. Damit stellte sich die Nordzucker AG rechtzeitig auf die neuen Ernährungstrends Functional Food und Wellness ein und nutzte Synergien zum Stammgeschäft.
 
Produktneuheiten:

  • Brauner Zucker handlich als Streudose

  • Brauner Würfelzucker

Erweiterung der Europäischen Union
Mit dem Beitritt Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn zur Europäischen Union gilt die Zuckermarktordnung (ZMO) auch für diese Länder.

Ungarn
Im Juli fusionierten die drei ungarischen Zuckergesellschaften (Matra Cukor, Szolnoki Cukorgyar und Szerencsi Cukorgyar) zur Matra Cukor, an der die Nordzucker AG eine Kapitalbeteiligung von 98,8 % hielt.
 
Schließung: Hatvan

Slowakische Republik
Povazsky Cukor  und Trnavsky Cukrovar a.s. wurden zur Povazsky Cukor a.s. zusammengeführt.
 
Schließung: Trnava

2003

Rückkauf der ersten Direktbeteiligungsaktien
Nach Zustimmung des Kartellamtes übernahm die Nordzucker AG die Union-Zucker Südhannover GmbH, Nordstemmen.
 
Schließung: Schleswig

Kompetenz in Süße
SweetGredients war ein Joint Venture mit Arla Foods Ingredients amba zur marktorientierten Weiterentwicklung des Kerngeschäfts und zur industriellen Produktion von Tagatose. Tagatose war ein neuartiges Süßungsmittel aus Milchzucker, das kalorienarm ist und eine Reihe von funktionellen Eigenschaften besitzt, so dass es sich hervorragend für den Functional Food Bereich eignete. Zulassung in den USA.
 
Neue Produkte:

  • Diät-Gelierzucker

  • Bio-Gelierzucker

  • Brauner Teezucker

  • Bio-Zucker

  • Backträume in drei Aromasorten: Vanille, Rum und Zimt

Unternehmensstruktur und Beteiligungen
Aufstockung der Beteiligung an der französischen Syral S.A.S von 36 auf 50 Prozent. Damit war Nordzucker neben Union SDA (Tereos) ein gleichberechtigter Partner. Kapitalerhöhung um 4,6 Millionen Euro

Tschechien: Schließung des Werks Melnik nach der Kampagne 2003

2002

Polen: Schließung der Werke Szamotuly, Melno, Wschowa

Tschechien: Fusion von TTD Dobrovice und PCS (Prazska cukerni spolecnost) zur Cukrovary TTD A.S., Dobrovice. Dazugehörige Werke: Dobrovice,  Melnik, Ceske Mezirici

2001

Das Flüssigzuckerwerk in Lehrte wurde nach Nordstemmen umgesetzt.

Die erste Ausgabe der Kundenzeitschrift „Akzente“ erscheint. Sie berichtet regelmäßig über die konzernweiten Aktivitäten.
 
Gründung der Greenfox GmbH: Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte im Bereich Heimtierbedarf.
 
Filou, ein biologisches Katzenstreu aus Zuckerrübenschnitzeln wurde in den Markt eingeführt.
 
Mit dem Motto „Zufriedenheit ist messbar“ wird die erste Mitarbeiterbefragung gestartet.
 
Schließung: Baddeckenstedt

2000

Anpassung der Organisationsstruktur

Integration der Mitarbeiter im Expansionskurs der Nordzucker AG
Beginn des Erfolgsprogramms mit einer Reihe von Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter. Hierzu gehörte auch die Ideenbörse (seit 1. August), die es jedem Mitarbeiter möglich machte, Verbesserungsvorschläge einzureichen. Die besten werden prämiert und umgesetzt.
 
Nordzucker setzte auf Diversifikation und Expansion im Kerngeschäft durch gezielte Beteiligung an den osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten (Ausbau des Kerngeschäfts MOEL)

Wachstumspotential im Bereich Süße 
Mit dem Erwerb von 36 Prozent an SYRAL S.A.S., Marckolsheim, durch Übernahme der Beteiligungsanteile der Union SDA erweiterte die Nordzucker ihre Produktpalette im Bereich natürliche Süße. Syral hat sich auf die Herstellung von Glucosesirupen aus Maisstärke und Hydrolysate spezialisiert und war eine Ergänzung im Bereich Süße. Weitere Produkte waren Dextrose, Maltodextrin und Sorbit.
 
Erwerb der Firmengruppe Hübner/ Medopharm, Ehrenkirchen. Erweiterung im Bereich Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente aus Naturprodukten. Ideentransfer mit NPE.
 
Die esparma GmbH zog nach Osterweddingen bei Magdeburg in einen Neubau um.

Die NZAG beteiligte sich mit 14 Prozent am Stammkapital der Union-Zucker Südhannover GmbH, Nordstemmen.

Polen: Gründung der Nordzucker Polska GmbH & Co. KG, einer gemeinsamen Vertriebsgesellschaft aller polnischen Zuckerfabriken mit Mehrheitsbeteiligung der NZAG, um das Vermarktungspotential der polnischen Zuckergesellschaften zu bündeln.
 
Nordzucker erwarb eine Mehrheitsbeteiligung von 91 Prozent an Cukrowina Wschowa S.A., Wschowa.
 
Mehrheitsanteile an den Zuckerfabriken in  Szamotuly (Posener Gruppe), Chelmza, Krasiniec, Melno (Thorner Gruppe)        
Damit hielt die Nordzucker AG etwa zehn Prozent des polnischen Zuckermarkts.

1999

Aktionäre der Nordzucker AG machten Gebrauch von der Direktbeteiligung an der Nordzucker AG. Es wurden 4.059 vinkulierte Aktien gezeichnet.
 
Schließung des Werkes in Lehrte

Polen als attraktiver Markt mit Wachstumspotenzial
Die Nordzucker erwarb eine Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent an Cukrownia Opalenica S.A., Opalenica.

1998

Diversifikation der Aktivitäten
Der Kauf von NPE Natur Pharma GmbH in Bielefeld war eine Ergänzung im Pharmabereich. Die NPE entwickelte und vermarktete Pharmaprodukte sowie Nahrungs- und Genussmittel auf natürlicher Basis. Dazu zählten auch generische Arzneimittel im Gesundheitsmarkt.
 
Slowakische Republik:
Im Rahmen der Erweiterung im Kerngeschäft erwarb die Nordzucker AG eine 50-Prozent-Beteiligung zusammen mit Union SDA (Union des Sucreries et Distilleries Agricoles) an der slowakischen Gesellschaft WORD A.S., die eine Mehrheitsbeteiligung an drei Zuckerfabriken hielt und größter slowakischer Zuckerproduzent war.
 
Standorte:
Suriansky Cukrovar a.s., Surany
Trnavsky Cukrovar a.s., Trnava
Povazsky Cukrovar a.s., Trencianska Tepla

Damit hielt die Nordzucker AG einen Anteil von 45 Prozent am slowakischen Zuckermarkt

Deutschland

Schließung: Königslutter  

1997

Die Geburtsstunde der Nordzucker AG
Die Nordzucker AG entstand durch die Vermögensübertragung der Zucker Aktiengesellschaft Uelzen-Braunschweig auf die Zucker Verbund Nord AG, die anschließend in Nordzucker AG umbenannt wurde. Nordzucker war damit der drittgrößte Zuckerproduzent in Europa.
 
Eigner der neuen Gesellschaft mit Sitz in Braunschweig waren sieben Zuckergesellschaften:

  • Fallersleben-Meiner Zucker AG

  • Hannover Zucker AG Lehrte

  • Schleswig-Holsteinische Zucker AG

  • Zuckerfabrik Süderdithmarschen AG

  • Magdeburger Zucker Beteiligungs AG

  • Zucker Aktiengesellschaft Uelzen-Braunschweig

  • Nordharzer Zucker AG

Mit dem Anspruch, den regionalen Charakter zu wahren und gleichzeitig die Kapitalstärke des neuen Unternehmens maximal zu stützen, entschied man sich wiederum für eine Holding-Struktur. Gegen Übertragung des Vermögens und des operativen Geschäfts gewährte die Nordzucker AG den Holdinggesellschaften Aktienanteile.
 
Die Nordzucker AG verarbeitete Zuckerrüben an elf Standorten in Deutschland:

  • Baddeckenstedt

  • Clauen

  • Groß Munzel

  • Güstrow

  • Klein Wanzleben

  • Königslutter

  • Lehrte

  • Schladen

  • Schleswig

  • Uelzen

  • Wierthe

Sie besaß Beteiligungen an vier Werken in Tschechien, die von der Nordzucker International GmbH betreut wurden.
 
Das Institut für Technologie der Kohlenhydrate - Zuckerinstitut - e.V., Braunschweig wurde von der Nordzucker AG und Union-Zucker Südhannover GmbH als eigene Forschungseinrichtung übernommen.
 
Tschechien 
Die NZAG erwarb 36 Prozent an Prvni Ceská Cukerni, A.S., Hradec Králové, die mehrere Zuckerfabriken in Böhmen besaß. Zusammen mit Union SDA erhielt die Nordzucker AG 40 Prozent am tschechischen Zuckermarkt.


1996

Die Nordzucker GmbH & Co KG führte die „Blaue Welt“ in den Markt ein. Mit dem einheitlichen blauen Design wurden alle Produkte der Nordzucker zum unverwechselbaren Markenzeichen.
 
Die Zuckerfabrik Nordkristall GmbH wurde im März in Nordkristall GmbH umbenannt.
 
Die cff Calenberger Feinfrost GmbH & Co. KG in Barsinghausen, an der die ZVN mit 26 Prozent und einem Kommanditkapital von 16 Millionen DM beteiligt war, wurde geschlossen.
 
Zeitgleich wurde die BKW Bio-Kraftwerk-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, an der die ZVN mit einem Kommanditkapital von 140 TDM beteiligt war, liquidiert.
 
Die zukunftsorientierte Ausrichtung nach Osteuropa wurde zum strategischen Schwerpunkt für die nächsten Jahre. Die ZAG International GmbH bündelte die Aktivitäten im Ausland und kümmerte sich um Akquise und Beteiligungen in mittel- und osteuropäischen Staaten.
 
Tschechien 
Die ZAG  beteiligte sich im Rahmen eines Joint Ventures mit der französischen Union SDA (Union des Sucreries et Distilleries Agricoles) mit 33 Prozent an der tschechischen Zuckergesellschaft Cukrovar a Rafinerie Cukru Dobrovice TTD (Thurn und Taxis Dobrovice) A.S., Dobrovice, die eine Mehrheitsbeteiligung an der Prazská cukerni spolecnost, A.S., Cakovice  besaß.
 
Standorte:

  • Dobrovice

  • Melnik

  • Ceské Mezirici

Polen 
Gründung der Concukro Sp.Z.o.o., später Polska Sp.Z.o.o., Posen. Sie vertrat die Interessen der Nordzucker AG in Polen, bereitete mögliche Beteiligungen vor und beriet Landwirte im Rübenanbau.  

1995

Grünes Licht für die Fortsetzung der europäischen Zuckermarktordnung bis 2001.
15 Mitgliedstaaten gehörten zur Europäischen Union, die mit 15,495 Millionen Tonnen produziertem Zucker höher lag als im Vorjahr.
 
Die umweltbewusste Unternehmungsführung wuchs. Die Unternehmen führten ein Umweltmanagementsystem ein und zählten zu den ersten in Deutschland, die sich nach EU-Umweltrichtlinien prüfen und zertifizieren ließen. Qualitätsmanagement, Umweltschutz und Arbeitssicherheit waren Bereiche eines integrativen Systems, das die hohen Standards der Zuckerherstellung garantierte und  die aktive Unterstützung der Mitarbeiter forderte.

1994

Die Ausbauarbeiten und Modernisierung des Werks Güstrow waren abgeschlossen.

Die ZVN nahm das neu errichtete Werk in Klein Wanzleben in Betrieb.

Alle Werke von ZVN, ZAG und Union-Zucker wurden auf Basis der internationalen Qualitätsmanagementstandards DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

1993

Die ZAG erhöhte ihre Beteiligung an der Norddeutschen Zucker GmbH & Co. KG (Nordzucker) auf 36,1 Prozent. Neben dem Flüssigzuckerwerk in Lehrte (seit 1973 in Betrieb) betrieb die Nordzucker GmbH & Co KG nun ein weiteres Werk in Groß Munzel.

Seit Juni erschien regelmäßig das Mitarbeitermagazin „Schnitzelpresse“ zur Stärkung der internen Kommunikation.

Parallel wurden zur Verbesserung des Informationsflusses die Aktionärsbriefe eingeführt.

ZAG trennte sich vom operativen Geschäft der Moritz Eiskonfekt GmbH, Hamburg und der Karl-Ernst Becker OHG, Uelzen.

Schließung der Rübenannahmestellen in Groß Lafferde, Twülpstedt, Watenstedt

Schließung Schöppenstedt

Zukünftig sollten die Rübentransporte von den Landwirten in so genannten „Maschinenringen“ selbst organisiert werden. Die Anlieferung der Rüben per Bahn im Werk Uelzen wurde eingestellt.

1992

Fusion der Aktien-Zuckerfabrik Schöppenstedt und der Zuckerfabrik Königslutter-Twülpstedt Aktiengesellschaft sowie deren 100-prozentigen Tochter der Elm-Asse Ballaststoff-Produktions- und Vertriebsgesellschaft (stellte Ballaststoffe aus der Rübe her) mit der Zuckeraktiengesellschaft Uelzen-Braunschweig.

Die Zuckerfabrik Nordkristall GmbH entstand aus der Verschmelzung der Zuckerfabriken Salzwedel, Wismar, Güstrow und Lübz. Das Werk Güstrow übernahm die Verarbeitungs-Kapazitäten der übrigen Werke. Die ZAG verpflichtete sich zur Modernisierung und zum Ausbau des Werks in Güstrow.

Schließungen:

  • Lübz 1991

  • Salzwedel 1991

  • Wismar 1992

Baubeginn in Klein Wanzleben. Von 1992 bis 1994 erbaute die ZVN eine der modernsten Zuckerfabriken Europas mit einer Rübenverarbeitungskapazität von 10.000 Tonnen pro Tag. 

1991

Mit der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland kam es zu einer Neustrukturierung der Zuckerindustrie der ehemaligen DDR.

Die Zuckeraktiengesellschaft Uelzen-Braunschweig erwarb die drei Zuckerfabriksgesellschaften Zuckerfabrik „Nordkristall“ GmbH i. A. (Werk Güstrow), Zuckerfabrik Salzwedel GmbH i. A. und Zuckerfabrik Wismar GmbH i. A. von der Deutschen Ostzucker AG, Halle und übernahm damit 13 Prozent der Zuckerquote der Zuckerfabriken der ehemaligen DDR.

Die Zuckerverbund Nord AG hatte drei Zuckergesellschaften (Börde GmbH in Klein Wanzleben, Haldensleben GmbH in Haldensleben und F.C. Achard GmbH in Genthin) mit sieben Zuckerfabriken übernommen, die innerhalb der nächsten drei Jahre stillgelegt wurden:

  • Aderstedt (1993)

  • Genthin (1990)

  • Goldbeck (1992)

  • Hadmersleben (1990)

  • Haldensleben (1994)

  • Klein Wanzleben (1990)

  • Weferlingen (1990)

Die Zuckerverbund Nord AG verpflichtete sich zum Bau eines neuen Werks im Rahmen der Restrukturierung der Zuckerindustrie Sachsen-Anhalts.

Die Amino GmbH, Frellstedt, an der die Norddeutsche Zucker GmbH & Co. KG, Uelzen zu 50 Prozent beteiligt war, erwarb die esparma Pharmazeutische Fabrik GmbH in Magdeburg im Juli 1991. Die esparma stellte Arzneimittel und Kosmetika her.

1990

Fünf Zuckergesellschaften entschieden sich zu einer Neuformation der Norddeutschen Zuckerindustrie und schlossen sich durch Vermögensübertragung zur Zuckerverbund Nord Aktiengesellschaft (ZVN) zusammen. Es entstand eine Holding-Struktur, bei der die beteiligten  Gesellschaften Fallersleben-Meiner Zucker AG, Nordharzer Zucker AG, Hannover Zucker AG Lehrte, Schleswig Holsteinische Zucker AG  und Zuckerfabrik Süderdithmarschen AG ihre ursprüngliche Mitbestimmung weitgehend behielten. Damit wurde ein wichtiger Schritt zu einer gemeinsamen norddeutschen Zuckergesellschaft vollzogen.

Schließungen:

  • Meine 1991

  • Rethen 1993

  • Fallersleben 1994

  • St. Michaelisdonn 1996

Gründung der Zuckerverbund Magdeburg GmbH (ZVM).

 Die ZAG beteiligte sich mit 26 Prozent an der Ludwig Schokolade GmbH, Aachen.

1989

Die Zucker-Aktiengesellschaft Uelzen-Braunschweig übernahm zum 1. Januar die Moritz Eiskonfekt GmbH in Hamburg.

1988

Die Tochterfirma Handels- und Transport GmbH, Uelzen der Zucker-Aktiengesellschaft Uelzen-Braunschweig übernahm den Dauerbackwarenhersteller Karl-Ernst-Becker GmbH, Uelzen.

1986

Die Hannover Zucker AG Lehrte entstand aus der Hannoverschen Zucker AG Rethen-Weetzen und der Lehrter Zucker AG, die an den Standorten Rethen, Sehnde, Clauen, Lehrte, Groß Munzel Zuckerfabriken betriebt.

Schließungen:

  • Dinklar 1986

  • Barum 1986

  • Weetzen 1986

  • Sehnde 1988

1985

Die Zuckerfabrik Uelzen AG fusionierte mit der Braunschweiger Zucker AG zur  Zucker-Aktiengesellschaft Uelzen-Braunschweig (ZAG) mit Sitz in Uelzen.

1984

Die Gesellschaften Fallersleben-Salzdahlum AG und die Zuckerfabrik Papenteich zu Meine AG schlossen sich zusammen zur Fallersleben-Meine Zucker AG zusammen.

1981

Die Norddeutsche Zucker GmbH & Co. KG übernahm 50 Prozent der Amino GmbH und 50 Prozent der Norddeutschen Zucker-Raffinerie GmbH, beide in Frellstedt.

1969

Die Zuckerfabriken Weetzen und Rethen schlossen sich zur Hannoverschen Zucker AG Rethen-Weetzen zusammen, die später in der Zuckerverbund Nord AG aufgingen.

Schließung: Weetzen 1985 

1968

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) einigten sich auf eine Quotenregelung für Zucker. Die Zuckermarktordnung (ZMO) regulierte für jedes Zucker produzierende Land die maximale Produktionsmenge mit garantiertem Absatzrecht und eingeschränkter Preisgarantie für Zucker

1967

Am 12. September 1967 wurde die gemeinsame Vertriebsgesellschaft Norddeutsche Zucker GmbH & Co. KG mit Sitz in Uelzen gegründet. Sie übernahm die Vermarktung und den Verkauf der beteiligten Zucker produzierenden Gesellschaften.

Kommanditisten waren:

  • Zuckerfabrik Uelzen AG, Uelzen (21,76%)

  • Lehrter Zucker AG, Lehrte, Clauen, Peine (19,13%)

  • Nordharzer Zucker AG, Schladen, Baddeckenstedt, Oestrum (18,13%)

  • Braunschweiger Zucker AG, Wierthe, Barum  (15,37%)

  • Schleswig-Holsteinische Zucker AG, Schleswig (10,26%)

  • Zuckerfabrik Königslutter AG, Königslutter (6,48%)

  • Zuckerfabrik Fallersleben-Salzdahlum AG, Fallersleben (5,28%)

  • Zuckerfabrik Sehnde AG, Sehnde (3,60%)

1964

Die "Vereinigten Zuckerfabriken Hornburg-Schladen-Wendessen AG" sowie die Zuckerfabriken Baddeckenstedt und Othfresen verschmolzen zur Nordharzer Zucker Aktiengesellschaft, eine der Holdinggesellschaften der Nordzucker AG.

Schließungen:

  • Hornburg 1965

  • Othfresen  1966

1962

Im Raum Hannover wurde die Lehrter Zucker AG aus den Zuckerfabriken Lehrte, Algermissen, Clauen, Peine, Osterlinde, Dinklar, Sehnde und Groß Munzel gegründet.

Schließungen:

  • Algermissen 1963

  •  Osterlinde 1970

  • Peine 1983

1958

Mit dem Entschluss zur Braunschweiger Zucker-Aktiengesellschaft, Wierthe legten die Gesellschafter der Zuckerfabriken im Braunschweiger Raum einen entscheidenden Baustein für die spätere Nordzucker AG. Für die neue Gesellschaft entschieden sich die Rohzuckerfabriken Eichthal, Broitzem, Vechelde und Wierthe. Außerdem folgten in den 60er und 70er Jahren die Zuckerfabriken Salzgitter Barum (1962), Groß Mahner (1971), Groß Lafferde (1972) und Bockenem (1977).

Im Anschluss an die Fusion wurde folgende Fabriken geschlossen:

  • Vechelde 1959

  • Broitzem 1960

  • Eichthal 1963

  • Groß Mahner 1973

  • Bockenem 1976

  • Groß Lafferde 1977

1957

Die Zuckerfabriken Fallersleben und Salzdahlum fusionierten zur Fallersleben-Salzdahlum AG.

Schließung: Salzdahlum

1956

Zusammenschluss der Zuckerfabriken Schladen, Hornburg und Wendessen zu einer gemeinsamen Gesellschaft, der Vereinigten Zuckerfabriken Hornburg-Schladen-Wendessen AG.

Schließung: Wendessen

1951

Neugründung und Errichtung der nördlichsten Zuckerfabrik in Schleswig auf dem Gelände des ehemaligen Seefliegerhorstes.

 

» 175 Jahre Nordzucker


» Ihr Ansprechpartner

Rothe

Birgit Rothe

Company archive

 
www.bit-dienstleistungen.de