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27. Juni 2017

Nationale Reduktionsstrategie von Zucker, Fetten und Salz in der Kritik

Nordzucker ist für Neustart und Aufklärung über Kalorien

Der Entwurf einer nationalen Strategie für die Reduktion von Zucker, Fetten und Salz in Lebensmitteln von Bundesminister Christian Schmidt verliert das Ziel der Prävention von Übergewicht als Risiko­faktor für Folgeerkrankungen komplett aus den Augen. Nordzucker fordert einen Neustart.

Übergewicht hat viele Ursachen - und am Ende läuft es immer auf dasselbe hinaus: Wer mehr Kalorien aufnimmt, als er verbraucht, nimmt zu, ganz gleich, aus welcher Quelle die Kalorien stammen.

Kalorien und die Bedeutung der persönlichen Kalorienbilanz müssen in das Zentrum der Debatte rücken. Nur dadurch lässt sich wirksam das Körpergewicht beeinflussen. Weniger Zucker heißt außerdem nicht automatisch weniger Kalorien

Im Kern zielt das Papier jedoch auf Geschmacksveränderung, Gleichmacherei und Reduktion einzelner Nährstoffe in Fertig-produkten. Ein neues Geschmacksempfinden für Verbraucher soll her, die angeborene Süßpräferenz soll abgewöhnt werden. Zucker wird in dem Papier fälschli­cherweise nahezu alleinverantwortlich für die Gewichtszunahme gemacht.

Zudem wird der Vorschlag des Ministeriums dazu führen, dass Produkte sich in Geschmack und Beschaffenheit immer weniger voneinander unterscheiden und Hersteller von Traditionsprodukten zu Rezepturveränderungen gezwungen werden.

Der Bundestag hatte die Bundesregierung 2015 beauftragt, „gemeinsam mit der Lebensmittel­wirtschaft und dem Lebensmittelhandel“ eine Reduktionsstrategie zu erarbeiten. Das vorgelegte Papier verfehlt einen gemeinsamen Ansatz leider völlig.

Deshalb fordert Nordzucker einen Neustart, der auf wissenschaftlichen Erkenntnissen fußt und Aufklärung über die gesamte Kalorienbilanz statt Bevormundung beinhaltet.

 

Pressemitteilung Nationale Reduktionsstrategie von Zucker, Fetten und

Salz in der Kritik

 

Hintergrund


Der Nordzucker Konzern mit Hauptsitz in Braunschweig, Deutschland, ist einer der führenden Zuckerhersteller in Europa und produziert darüber hinaus Bioethanol sowie Futtermittel aus Zuckerrüben. Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette hat für das Unternehmen eine hohe Priorität. Insgesamt stehen 3.200 Mitarbeiter und 18 Produktions- und Raffinationsstätten konzernweit für exzellente Produkte und Services und bilden so die Basis für den weiteren Wachstumskurs.

Bei Rückfragen können Sie sich gern telefonisch oder per Mail bei Frau Tanja Schneider-Diehl melden.
Fon: +49 531 2411-314
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