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18. Januar 2018

Nordzucker beendet die Kampagne 2017/18 mit guten Erträgen

Niederschläge erschwerten Ernte und Verarbeitung

Der Nordzucker Konzern hat die Kampagne nach durchschnittlich 117 Tagen mit Zuckererträgen auf gutem Niveau nahezu beendet. Zum ersten Mal wurden Ökorüben in zwei Werken verarbeitet. Anhaltende Regenfälle in den meisten Konzernregionen erschwerten während der gesamten Kampagne Ernte, Logistik und Verarbeitung.

Nordzucker wird mit dem Ende der Kampagne in den 13 Werken insgesamt rund 17 Millionen Tonnen Rüben (Vorjahr 15) verarbeitet haben. Die meisten Werke haben ihre Verarbeitung bereits beendet. Der diesjährige Zuckerertrag ist insgesamt auf einem guten Niveau. In einigen Regionen wurden sogar Spitzenergebnisse erzielt.

Zum ersten Mal verarbeiteten die beiden Standorte Schladen (Deutschland) und Nykøbing (Dänemark) Ökorüben in einer kurzen vorgelagerten Kampagne und sammelten so Erfahrungen unter realen Bedingungen.

„Unsere Werke sind sehr stabil gelaufen, auch wenn diese Kampagne für uns eine echte Herausforderung war“, erklärt Axel Aumüller, Vorstand Produktion. „Unsere Teams in den Werken hatten alle Hände voll zu tun mit dem ungewöhnlich hohen Anfall von Erde, die die Rüben mitbrachten. In diesem Jahr zeigte sich erneut, dass sich unsere beständigen Investitionen in unsere Anlagen auszahlen. Denn trotz allen Widrigkeiten hatten wir keine größeren Ausfälle zu beklagen“, so Aumüller weiter.

„Wir haben erfreulich gute Erträge erzielt – und das trotz der hohen Niederschläge in fast allen Regionen. Die Zusammenarbeit zwischen Anbauern, Dienstleistern und Agricenter war hervorragend. Auch wenn es wegen des Wetters immer mal wieder zu Engpässen kam, haben alle Seiten ihren Beitrag zu einer am Ende erfolgreichen Kampagne geliefert“, so Dr. Lars Gorissen, Vorstand Agrarwirtschaft. Er betont weiter: „Die Rübe ist wettbewerbsfähig – das zeigen die guten Erträge gerade in einem anspruchsvollen Jahr wie diesem.“

Die Ergebnisse in der Übersicht nach Ländern:

Deutschland
Nach durchschnittlich 127 Kampagnetagen geht für die fünf deutschen Werke eine sehr regenreiche Kampagne zu Ende. Die Erträge liegen dennoch mit knapp 14 Tonnen Zucker je Hektar (Vorjahr: 13,5) auf einem sehr guten Niveau über dem Vorjahr, auch wenn es hier sehr große regionale Unterschiede gegeben hat. Wegen des anhaltenden Regens und der schwierigen Bedingungen auf einigen Äckern konnten nicht alle Rüben vollständig geerntet werden.

Dänemark
Die Kampagne in Dänemark lief sehr gut, auch wenn die Witterung die Rübenernte erschwerte und zeitweise die Versorgung der Werke mit Rüben knapp wurde. Auf stabilem Niveau verarbeiteten die beiden Werke Nakskov und Nykøbing in im Schnitt 113 Tagen bis zum 8. Januar durchschnittliche Rübenerträge. Im Frühjahr waren die Zuckerrüben unter guten Bedingungen gedrillt worden. Ein insgesamt recht niederschlagsreicher und sonnenarmer Sommer und Herbst führten schließlich zu einem Zuckerertrag von 12,4 Tonnen (Vorjahr: 12,8). Er liegt leicht unter dem fünfjährigen Schnitt.

Schweden
Die Kampagne im Werk Örtofta war trotz einiger Herausforderungen erfolgreich. Sie wird in diesem Jahr rund 118 Tage dauern und geht voraussichtlich am 19. Januar zu Ende. Mit einem Zuckerertrag von 10,6 Tonnen je Hektar liegen die Ergebnisse leicht unter dem fünfjährigen Mittel. Auf die ungewöhnlich lange Aussaatperiode im März/April folgten dann günstige Wachstumsbedingungen für die Rüben im Sommer. Im Herbst sorgten auch hier anhaltende Regenfälle für schwierige Ernteverhältnisse.

Finnland

Als erstes Werk im Konzern beendete Säkylä in Finnland bereits am 2. Dezember 2017 die Kampagne mit einem durchschnittlichen Zuckerertrag von knapp sechs Tonnen je Hektar (Vorjahr: 6,8). Viel Regen zu Beginn der Kampagne bestimmte die ersten Wochen der Verarbeitung. Zum ersten Mal wurden Rüben über 24 Stunden angefahren. Insgesamt 60 Tage dauerte die nahezu störungsfreie Verarbeitungsphase.

Litauen
Das Werk Kedainiai in Litauen lief auf hohem Niveau an 106 Kampagnetagen weitgehend störungsfrei bis zum 26. Dezember. Ein wie überall in den nördlichen Ländern recht kühles Frühjahrs führte zu einer um etwa zwei Wochen verspäteten Aussaat. Ein sehr nasser Sommer und nasse Bedingungen während der Ernte führten zu einigen Herausforderungen während der Kampagne. Die Zuckererträge liegen mit 9,7 Tonnen je Hektar (Vorjahr: 11,7 Tonnen) leicht unter dem fünfjährigen Schnitt.

Polen
In Polen haben Regenfälle die Ernte und das Verladen der Rüben gravierend beeinträchtigt. Einige wenige Flächen konnten wegen der Nässe nicht mehr gerodet werden. Mit 12,2 Tonnen Zucker je Hektar ist der Ertrag in diesem Jahr auf einem guten durchschnittlichen Niveau (Vorjahr: 12,8). Die Kampagne endet nach durchschnittlich 124 Kampagnetagen voraussichtlich am 23. Januar 2018.

Slowakei
Anhaltende Trockenheit in der Wachstumsphase der Rüben hinterließ in der Slowakei ihre Spuren: Nach 93 Kampagnetagen endete die Verarbeitung am 6. Januar in Trenčianska Teplá mit einem leicht unterdurchschnittlichen Zuckerertrag je Hektar von 9,3 Tonnen (Vorjahr: 12,7). Wegen anhaltender Regenfälle und ungünstiger Erntebedingungen hatte die Kampagne erst am 2. Oktober begonnen.


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Nordzucker beendet die Kampagne 2017/18 mit guten Erträgen

 

Hintergrund


Der Nordzucker Konzern mit Hauptsitz in Braunschweig, Deutschland, ist einer der führenden Zuckerhersteller in Europa und produziert darüber hinaus Bioethanol sowie Futtermittel aus Zuckerrüben. Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette hat für das Unternehmen eine hohe Priorität. Insgesamt stehen 3.200 Mitarbeiter und 18 Produktions- und Raffinationsstätten konzernweit für exzellente Produkte und Services und bilden so die Basis für den weiteren Wachstumskurs.

Bei Rückfragen können Sie sich gern telefonisch oder per Mail bei Frau Tanja Schneider-Diehl melden.
Fon: +49 531 2411-314
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